Dubioseninkasso

Dubious Encashment

 

12 Min. 2017, HD 16:9

 

 

 

Verminderte Sicht. Nie wird so viel gelogen wie nach einer Jagd, im Krieg und vor einer Wahl. Wasser neben mir. Wieder das mit der Sicherheit. Viele Passagiere werden ganz ruhig und bewegen sich nicht mehr. Auch greifen sie nicht nach den ihnen zugeworfenen Rettungswesten. Tiefe berühr mich. Bitte berühr mich.

 

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Reduced sight. There is never more lying than after a hunt, during a war and before an election.
Water next to me. Again the thing about safety. A lot of passengers become completely calm and stop moving. Neither do they reach for the life-vests thrown at them. Depth touch me. Please touch me.

 

 

 

 

 

 

 

Lichtwelle

Wave of light

 

03.46 Min. 2016, HD 16:9

from the EP "AMINOREX" by STRAND

Julia Rublow & Xenia Lesniewski

 

 

An unbestimmten Orten bilden sich Strände und aus ungeklärtem Grund erzählen die Protagonistinnen des Videos die Geschichte von Archimedes in einer ritualähnlichen Geste nach. Parallel breiten sich Lichtwellen aus. Elektrische und magnetische Felder brechen immer wieder zusammen, um dann, ein kleines Stück weiter, selbstständig wieder neu zu entstehen.

 

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At indefinite places beaches evolve and for unexplained reasons the two protagonists are telling the archimedian story with an ritelike gesture. Waves of light are spreading simultaneously. Electric and magnetic fields are collapsing again and again, just to emerge a little further away.

 

 

 

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HYPOZENTRUM

Hypocentre

 

14.35 Min. 2013, 2D Animation HD 16:9

 

 

Hypozentrum ist eine bruchstückhafte Vereinigung von Fiktion und Realität zu einem zeitbasierten, animierten Ensemble. Eine ästhetische Erpressung. Ein Auffüllen emotionaler Defizite: Unbedingt traurig. Der Begriff des Hypozentrums, der seismischen Quelle, die ein Erdbeben auslöst, beschreibt einen nicht sichtbaren Ort, von dem jedoch eine ungemeine Kraft ausgeht und der Folgen für die sichtbare Welt nach sich zieht, wird hier auf den unterschiedlichsten Ebenen umkreist. Ein von Handlung geprägter Ablauf wird bewusst vermieden. Missbrauchte Texte und Effekte. Grelle Visionen zu Kindheit, Eros und Sexus, Krankheit, Sterben, Tod und Techno. Ein inzestuöses Verhältnis zwischen Rhythmus, Bass und einer scheinbar über alles erhabenen Unendlichkeit. Überall rumort es, überall Spannung. Es scheint sie noch zu geben, die Dinge, über die man nicht sprechen kann. Wunderkerzen wären gut. Bunt anthropologisch flitterndes Konfetti, bei dem furiose Erschütterungen notdürftig zwischen seelischen Artefakten am Erregungshorizont niederrieseln.

 

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The term hypocentre – the seismic source that unleashes an earthquake – describes a place that cannot be seen, but from which an extraordinary power emanates which has an effect on the visible world. This film revolves around this term on a variety of levels. A process dictated by narrative is deliberately avoided. Abused texts and effects. Garish visions of childhood, Eros and sexuality, illness, dying, death and Techno. An incestuous affair between rhythm, a bass line and eternity that appears to transcend all. It seems they still exist, those things you can’t talk about. Sparklers would be good. Brightly coloured, anthropologically glistening confetti, in which furious vibrations scantily flutter down between emotional artefacts on the horizon of arousal.

 

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© Xenia Lesniewski 2017